Bei Erkrankungen innerer Organe, besonders des Magens und Darms und der Leber, wurden früher häufig verschiedene Schonkostformen eingesetzt, die zum Beispiel: bei Magengeschwüren meist aus Milch, Eiern und Schleimen bestanden. Der Nutzen solcher Diäten war allerdings eher zweifelhaft und hatte zum Teil sogar schädliche Nebenwirkungen. Wegen des Ballaststoffmangels kann es zu einer ausgeprägten Verstopfung kommen. Außerdem bewirken Milch und Eier zwar zunächst eine Neutralisierung der Säure im Magen, allerdings kommt es nach 1 bis 2 Stunden zu einer verstärkten Sekretion von Magensäure.
Statt solcher einseitigen Diäten ist es deshalb besser eine leichte Vollkost durchzuführen, bei der Lebensmittel weggelassen werden, die erfahrungsgemäß häufig Beschwerden verursachen (Hülsenfrüchte, fette Speisen, Kohl,….). Dies kann individuell sehr verschieden sein.