Kürbisse werden nach ihrer Lagerfähigkeit in Sommer- und Winterkürbisse eingeteilt. Da es verschiedene Sorten gibt, ist es am besten, man probiert ein paar aus. So kann man seinen Kürbis und favorisiertes Kürbisgericht herausfinden.

Sommerkürbis:

Der Sommerkürbis ist eine schnell wachsende Frucht, mit zartem, aber stark wasserhaltigem, gelblich-weißem Fleisch. Die Kerne kann man essen, weich und dünn. Am besten schmeckt dieser Kürbis, wenn er jung geerntet wird, etwa 2 bis 7 Tage nach der Blüte. Man kann ihn etwa 3 Wochen lagern.

Zucchino:
Obwohl die Zucchini der Gurke ähnlich sieht, ist sie ein Kürbis! Ursprünglich stammt diese Pflanze aus Italien und ist am schmeckt am Besten, wenn sie eine Länge von 15 bis 20 cm hat. Größere Exemplare sehen zwar beeindruckend aus, verlieren aber an Geschmack und haben größere Kerne.

Gemüsekürbis:
Dieser Kürbis sieht einem großen Zucchino ähnlich. Er ist grün, hat weiße Streifen und ist zum Füllen bestens geeignet.

Patisson:
Er wird auch Squash, Kaiser- oder Bischofsmütze genannt. Er hat eine tellerartige Form, seine Farbe ist weiß bis hellgrün. Er schmeckt am besten, wenn er einen Durchmesser von 7 bis 10 cm hat. Er schmeckt leicht süßlich und erinnert an Artischocken. Auch dieser Kürbis eignet sich zum Füllen. Kleinere Kürbisse können längs halbiert gebraten werden.

Winterkürbisse:

Der Name verrät schon, dass diese Kürbisse während der Winterzeit (je nach Sorte bis zu 6 Monate) gelagert werden kann. Diese Kürbisse werden nach der Vollreife im Herbst geerntet. Ein Zeichen ist dann der verholzte Stiel! Die Schale von diesen Kürbissen kann nicht gegessen werden, dafür schmeckt das trockene Fruchtfleisch aber umso besser. Es ist sogar wesentlich aromatischer und süßer als das der Sommerkürbisse.

Butternusskürbis:
Seine Form erinnert an eine Birne, mit einer Größe von 20 bis 30 cm. Die Farbe der Schale ist crèmefarben und glatt. Das Fruchtfleisch ist orangefarbenen, zart und süß, mit einem hohen Beta-Carotin-Gehalt. Sie lassen sich sehr lange lagern (bis zu einem Jahr!)

Hubbardkürbis:
Dieser Kürbis ist groß und kann ein Gewicht von 5 bis 6 kg erreichen. Seine Schale ist dunkelgrün, oder graublau, sehr hart und sehr rauh. Auch dieses Fruchtfleisch ist orange und im Geschmack weniger süß.

Turbankürbis:
Er hat ein besonders interessantes Aussehen. Er wird ca. 1,5 kg schwer und seine Schale ist orange, grün und weiß gesprenkelt. Sein Fruchtfleisch ist süß und hat einen haselnussartigen Geschmack.

Eichelkürbis:
Er wird bis zu 12 cm lang mit einem Durchmesser von 15 bis 20 cm. Die Schale ist grün und hat breite Rippen. Sein Fruchtfleisch ist orangefarben, mit pfeffrigem und haselnussartigem Geschmack.

Moschuskürbis:
Er kann bis zu 70 kg schwer werden. Seine harte Schale ist grün – beige farben. Sehr festes Fruchtfleisch mit leichtem Moschusgeschmack. Man kann ihn bis zu einem Jahr lagern.

Riesenkürbis:
Man nennt ihn auch roter oder gelber Zentner. Er kann über 70 kg wiegen und einen Umfang von ca. 1,50 m erreichen. Seine Schale ist hart, glatt und orange. Das Fruchtfleisch ist orangegelb, mit süßem Geschmack. Dieser Kürbis ist ideal zum Aushöhlen geeignet. Sein Fruchtfleisch eignet sich ideal für Suppen, Marmeladen und Desserts.

Lagerung

Die Sommerkürbisse sind sehr empfindlich und sollten im Kühlschrank gelagert werden. Im Gemüsefach  halten sie sich ungefähr eine Woche. In Scheiben geschnitten und kurz blanchiert können sie auch eingefroren werden (Lagerdauer ca. 4 Monate).

Die Winterkürbisse können je nach Art, im Ganzen, an einem gut durchlüfteten (10 bis 15°C ), dunklen Ort, zwischen 6 und 12 Monaten gelagert werden. Aufgeschnittene Kürbisse halten sich verpackt ca. zwei Tage im Kühlschrank. Am Besten ist es die Reste in Stücke zu schneiden, oder diese zu pürieren und dann einzufrieren.

Gewürze

Zu Kürbis passen Ingwer, Chili, Curry, Knoblauch, Zwiebeln und Essig. Mit diesen Gewürzen wird er pikant. Wenn man Kürbis süß zubereiten möchte, eignen sich Zimt, Süßweine, Liköre, Ananas, Äpfel,
Erdbeeren, Himbeeren und Orangen.

Woran erkennt man einen „guten“ Kürbis?

Ein Sommerkürbis sollte keine Risse, eine glänzende und feste Schale haben.

Winterkürbisse sollten schwerer sein als sie aussehen. Wenn man auf die Schale klopft, sollte der reife Kürbis hohl klingen. Damit er nicht so schnell austrocknet, sollte  noch der Stiel am Kürbis sein

 

Wie wird Kürbis zubereitet?

Man sollte den Kürbis vor dem Verarbeiten erst probieren. Wenn er bitter schmeck sollte man ihn wegschmeißen, denn der bittere Geschmack kann ein Hinweis auf mögliche giftige Cucurbitacine sein. Diese führen zu Magenkrämpfen, Übelkeit und Erbrechen. Deshalb kann man Zierkürbisse nicht essen. Die Sommer- und Winterkürbisse können roh und/oder gegart (gebraten, gegrillt, gebacken, gekocht, einlegt) gegessen werden. Winterkürbisse müssen (bis auf den sehr aromatischen Hokkaido-Kürbis) vor dem Essen geschält werden!